Gesundheitsaspekt
Auch das haben Oberärztin Dr. med. Wiebke und Univ.-Prof. Dr. med. Jeschke, Lehrstuhl und Poliklinik für präventive und rehabilitative Sportmedizin der Technischen Universität München, bei der Studie herausgefunden.
In ihrem Fazit betonten die Mediziner, dass Golf aus
internistischer Sicht eine Sportart ist, die zur Gesundheitsvorsorge hervorragend geeignet ist – „auch wenn die Ausübung nicht als große körperliche Anstrengung empfunden wird, weil der Erlebnischarakter und der Spaß am Spiel überwiegen“.
Eine Erkenntnis ist auch, dass der durchschnittliche Energieumsatz von rund 1.700 kcal bei einer vierstündigen Golfrunde erheblich ist.
Und noch ein paar interessante Fakten der Studie:
Pro Runde betrug der Netto-Gewichtsverlust 700 bis 900 Gramm, obwohl die Spieler mindestens 0,7 Liter Wasser getrunken und eine Banane gegessen haben.
Die Sauerstoffaufnahme war viermal so hoch wie sonst.
Blutdruck und Blutfettwerte gingen nach unten.
ZITAT AUS DER ZEITSCHRIFT EXTRAGOLF – Ausgabe 2 Mai/Juni 03
Private Erfahrung Zisser:
„Als Bandscheibengeschädigter habe ich mit Golf beste Erfahrungen gemacht und führe es darauf zurück, dass Bewegung der Wirbelsäule grundsätzlich guttut.
Und der große Vorteil bei Golf ist, dass der Bewegungsablauf vorprogrammiert ist und man nicht reagieren muß!“
Golfer leben gesünder und 5 Jahre länger: (Karolinska Institut, Stockholm)
Wer Ausdauersport zu mühselig findet, kann auch beim Golfspielen etwas für seine Gesundheit tun.
Zu diesem Schluss kommen schwedische Mediziner nach einer Studie mit rund 300.000 Golfern.
Verglichen mit dem Bevölkerungsdurchschnitt, wiesen diese im Beobachtungszeitraum ein 40 Prozent geringeres Sterberisiko auf.
Umgerechnet auf die betrachteten Personen, entspreche dies einer rund 5 Jahre höheren Lebenserwartung, schreiben die Forscher um Bahman Farahmand und Anders Ahlbom vom Stockholmer Karolinska-Institut im “Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports”.
Der Effekt zeige sich in allen Einkommensklassen und scheine bei Arbeitern sogar besonders ausgeprägt.
Zwar könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Golfer eines generell gesünderen Lebensstils befleißigten, räumt Ahlbom ein.
Allein der Faktor Bewegung spreche jedoch für eine positive Wirkung des Sports an sich:
“Eine Runde Golf bedeutet 4 bis 5 Stunden an der frischen Luft und 6 bis 7 Kilometer strammes Gehen”, so der Forscher.
Neben den körperlichen stellten sich zudem günstige soziale und psychologische Effekte ein, und nicht zuletzt könne man Golf bis ins hohe Alter spielen.
Die Forscher nutzten für ihre Studie das Mitgliederverzeichnis des Schwedischen Golfverbandes.
Zunächst ermittelten sie Namen, Sozialversicherungsnummer und Handicap von 300.818 Männern und Frauen, die spätestens im Jahr 1920 geboren worden waren und im Januar 2006 seit mindestens 5 Jahren Mitglied in einem Golfclub waren.
Bis April 2007 starben 1.234 dieser Personen, ergab der Abgleich mit dem nationalen Sterberegister.
Für die Abschätzung der Sterberate berücksichtigten die Forscher neben dem Alter und dem Geschlecht auch die Berufsgruppe
